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Zu einem Leben in der Gemeinschaft mit Gott gibt es nur einen Weg. Jesus Christus sagt: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater als nur durch mich! Johannes 14, 6 Aber jeder Mensch wird auf diesem Weg anders geführt. Dabei haben sich die vier Schritte, die im folgenden geschildert werden, als eine hilfreiche Leitlinie erwiesen.

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1.
Gott liebt dich. Er hat dich geschaffen und will, dass du eine persönliche Beziehung zu ihm hast.

Gott liebt dich

Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat. (Johannes 3,16)

Gott möchte, dass du ihn kennenlernst

Jesus sagte: ... ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es im Überfluss haben. (Johannes 10,10)

Jesus betete: Das ist aber das ewige Leben, dass sie dich, den allein wahren Gott, und den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen. (Johannes 17,3)

Aber warum erfahren viele Menschen diese persönliche Beziehung zu Gott nicht?

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2.
Die Gemeinschaft mit Gott ist durch die Sünde des Menschen zerstört. Deshalb kann er Gottes Liebe nicht erfahren.

Was ist Sünde?

Der Sinn des Lebens ist es, in Gemeinschaft mit Gott zu leben. Der Mensch meint aber, sein Leben ohne Gott meistern zu können. Er lehnt sich gegen Gott auf oder ist ihm gegenüber gleichgültig. Diese Haltung nennt die Bibel Sünde. Sie führt zu einem falschen Verhältnis zum Mitmenschen und zu sich selbst. Verdeckte und offensichtliche Verfehlungen im mitmenschlichen Bereich haben ihre Wurzel in der zerstörten Beziehung zu Gott.
Denn alle haben gesündigt und verfehlen die Herrlichkeit, die sie vor Gott haben sollten. (Römer 3,23)

Was sind die Folgen der Sünde?

Sondern eure Missetaten trennen euch von eurem Gott, und eure Sünden verbergen sein Angesicht vor euch, dass er nicht hört! (Jesaja 59,2)

Die Bibel bezeichnet das als geistlichen Tod: Denn der Lohn der Sünde ist der Tod. (Römer 6,23)

Gott ist heilig. Der Mensch ist sündig. Zwischen beiden besteht eine tiefe Kluft. Der Mensch versucht durch eigenes Bemühen, durch gutes Leben, Philosophie, Religiosität oder Mitmenschlichkeit, diese Kluft zu überbrücken. Doch alle Anstrengungen sind vergeblich, weil sie das Kernproblem der Sünde nicht lösen.

Der Mensch ist von Gott getrennt

Der dritte Punkt zeigt uns die Antwort auf dieses Problem:

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3.
Jesus Christus ist Gottes Weg aus der Sünde des Menschen. Allein durch ihn kann der Mensch wieder eine persönliche Beziehung zu Gott finden.

Jesus Christus ist für uns Mensch geworden

Schon die alttestamentlichen Propheten kündigten einen Retter an. (Jesaja 9,5; Micha 5,1)

Jesus ist dieser von Gott versprochene Retter. Er wurde Mensch, lebte auf dieser Erde und verkündigte durch sein Reden und Handeln die Herrschaft Gottes. (Philipper 2,7; Markus 1,15)

Er lebte ohne Sünde, das heisst in einer ständigen Gemeinschaft mit dem Vater. (Hebräer 4,15; Johannes 10,30)

Jesus sagte: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater als nur durch mich. (Johannes 14,6)

Gott selbst hat durch sein Handeln die Kluft überbrückt, die uns von ihm trennt. Er sandte seinen Sohn Jesus Christus, der für uns starb. Dadurch können wir jetzt Vergebung und einen echten Neuanfang erfahren.

Jesus, der einzige Weg zu Gott

Jesus Christus starb stellvertretend für uns

Er starb, um die Trennung zwischen Gott und den Menschen zu beseitigen. Denkt an Christus, der einmal - und das gilt für immer - für die Schuld der Menschen gestorben ist. Er, der Schuldlose, starb für die Schuldigen. Das tat er, um euch den Weg zu Gott freizumachen.
Denn auch Christus hat einmal für Sünden gelitten, der Gerechte für die Ungerechten, damit er uns zu Gott führte; und er wurde getötet nach dem Fleisch, aber lebendig gemacht durch den Geist. (1.Petrus 3,18)

Gott aber beweist seine Liebe zu uns dadurch, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren. (Römer 5,8)

Jesus ist von den Toten auferstanden

Diesen Jesus hat Gott auferweckt; dafür sind wir alle Zeugen. (Apostelgeschichte 2,32)

Seine Auferstehung bestätigt:

  • dass er Gottes Sohn ist; (Römer 1,4)
  • dass Gott bereit ist, uns zu vergeben; (Apostelgeschichte 13,34)
  • dass wir seine Gegenwart und Hilfe heute erfahren können. (Johannes 14,1)

Diese drei Punkte nur zu kennen, reicht nicht aus...

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4.
Wir können Gemeinschaft mit Gott finden, wenn wir Jesus Christus als unseren Herrn und Erlöser annehmen.

Diese Gemeinschaft ist Gottes Geschenk und wird erlebt, wenn wir Jesus unser Vertrauen schenken.

Allen aber, die ihn aufnahmen, denen gab er das Anrecht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben. (Johannes 1,12)

Dazu gehört:

  • dass wir Gott unsere Schuld eingestehen;
  • dass wir seine Vergebung vertrauensvoll annehmen
  • dass wir ihm die Führung unseres Lebens anvertrauen.

Jesus Christus spricht: Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an. Wenn jemand meine Stimme hört und die Tür öffnet, so werde ich zu ihm hineingehen. (Offenbarung 3,20)

Es genügt nicht, diesen Aussagen nur gedanklich oder gefühlsmässig zuzustimmen. Ein bewusstes "Ja" dazu ist notwendig, wie die folgende Zeichnung deutlich macht... Hier werden zwei Lebenseinstellungen gezeigt:

Das ich im Mittelpunkt Das Ich im Mittelpunkt des Lebens

Dieser Mensch bestimmt sein Leben selbst, auch wenn er sich vielleicht als Christ bezeichnet. Christus ist am Rande oder ausserhalb seines Lebens. Die Punkte stellen Lebensbereiche dar wie Freundschaften, Beruf und Freizeit. Diese werden vom "Ich" beherrscht, was oft zu Unzufriedenheit, Enttäuschung und Sinnlosigkeit führt.

Jesus im Mittelpunkt Jesus Christus im Mittelpunkt des Lebens

Das Leben dieses Menschen wird von Christus bestimmt, weil er im Vertrauen Gottes Vergebung angenommen hat und Christus jeden Bereich seines Lebens unterstellt. In dieser engen Gemeinschaft mit Gott erfährt er zunehmend ein sinnerfülltes Leben.

  • Welche Lebenseinstellung trifft am ehesten auf dich zu?
  • Welche Lebenseinstellung würdest du bevorzugen?

Im folgenden wird erklärt, wie ein Leben mit Jesus Christus im Mittelpunkt beginnen kann:

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Du kannst jetzt dein Leben bewusst Jesus Christus anvertrauen.

Dies ist ein entscheidender Schritt auf dem Weg mit Gott. Gott kennt dich. Ihm kommt es nicht auf gut formulierte Worte an, sondern auf deine ehrliche Einstellung. Folgendes Gebet ist eine Möglichkeit, dein Vertrauen zu Gott auszudrücken:

Vater im Himmel, mir ist klar geworden, dass ich mein Leben selbst bestimmt habe und von dir getrennt bin. Vergib mir meine Schuld. Danke, dass du meine Sünden vergeben hast, weil Christus für mich gestorben und mein Erlöser geworden ist. Herr Jesus, bitte übernimm die Herrschaft in meinem Leben und verändere mich so, wie du mich haben willst.

Entspricht dieses Gebet deinem Verlangen?

Wenn ja, dann kannst du es jetzt zu deinem eigenen Gebet machen, und Jesus wird so, wie er es versprochen hat, in dein Leben kommen. Jesus ermutigt uns: Bittet, so wird euch gegeben; sucht, so werdet ihr finden; klopft an, so wird euch aufgetan! (Matthäus 7,7)

Möchtest du das tun?

Was geschieht, wenn du dein Leben Jesus Christus anvertraust?
  • Jesus Christus wird Herr über dein Leben. (Kolosser 1,14)
  • Er schenkt dir Geborgenheit, Freude und Hoffnung. (Römer 14,17)
  • Du wirst ein Kind Gottes und darfst zu Gott "Vater" sagen. (Matthäus 6,9)
  • Du erfährst die Kraft des Heiligen Geistes. (Apostelgeschichte 2,38)
  • Du beginnst, an dem sinnerfüllten Leben, für das Gott dich geschaffen hat, teilzuhaben. (Johannes 10,10)
Neues Leben aus der Kraft des Heiligen Geistes

Gott der Heilige Geist ist heute am Wirken. Er befähigt uns zu glauben und schenkt uns neues Leben. Das Leben des Christen ist ein Leben aus der Kraft des Heiligen Geistes. Er hilft uns, die Bibel zu verstehen und zu beten. Er schenkt uns Liebe zu Gott und den Mitmenschen.

Gewissheit des ewigen Lebens in Gemeinschaft mit Gott

Und darin besteht das Zeugnis, dass Gott uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in seinem Sohn.Wer den Sohn hat, der hat das Leben; wer den Sohn Gottes nicht hat, der hat das Leben nicht.
Dies habe ich euch geschrieben, die ihr glaubt an den Namen des Sohnes Gottes, damit ihr wisst, dass ihr ewiges Leben habt, und damit ihr an den Namen des Sohnes Gottes glaubt. (1.Johannes 5, 11-13)

Praktische Hinweise für ein Leben mit Christus

Das christliche Leben ist ein Wachstumsprozess. Deine Beziehung zu Christus vertieft sich, wenn du ihm in den Einzelheiten deines Lebens immer mehr vertrauen lernst. Dazu einige Ratschläge:

  • Versuche, dein Leben als Christ nicht aus eigener Kraft zu leben, sondern lebe es fröhlich und zuversichtlich aus der Kraft des Heiligen Geistes. Nimm täglich die Vergebung in Anspruch, die dir in Jesus Christus zugesprochen ist.
  • Mach' deinen Glauben nicht abhängig von deinem Temperament, deinen Gefühlen und wechselvollen Erfahrungen. Diese sind nicht ausschlaggebend. Entscheidend ist die Verheissung Gottes in seinem Wort. Der Christ lebt im Glauben.

  • Die Zeichnung soll das Verhältnis zwischen Gottes Wort (in der Bibel), Glaube (unser Vertrauen in Gott und sein Wort) und Gefühl (eine Folge von Glauben und Gehorsam) veranschaulichen.

    1. Wort, 2.Glaube, 3.Gefuehl

    Ein Zug wird von der Lokomotive gezogen, nicht vom Anhänger. Setz' dein Vertrauen auf die Glaubwürdigkeit Gottes und die Zusagen in seinem Wort, der Bibel.

  • Lies täglich einen Abschnitt aus der Bibel. Beginn zum Beispiel mit dem Johannesevangelium. Nimm dazu eine Bibellesehilfe zur Hand.
  • Beginn und schliesse den Tag mit einem Gebet. Bleib im Gespräch mit Gott. Jede Freundschaft will gepflegt werden, auch die Gemeinschaft mit Gott.
  • Christsein ist keine Privatsache. Suche und pflege den Kontakt mit anderen Christen.
  • Behalte deinen Glauben nicht für dich, sondern lasse andere Menschen an deinem neugefundenen Leben mit Christus teilhaben.
  • Setz die Gaben, die Gott dir gegeben hat, für das Wohl anderer Menschen ein. Denn Glaube und Liebe sind eine Einheit.

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Text und Bilder entnommen aus "Gott persönlich kennenlernen", Campus für Christus
Bibeltexte: Schlachter 2000